Donnerstag, 6. Oktober 2011

Student bauen 250 km/h schnelles Elektroauto

Studenten der Brigham Universität haben einen neuen Rekord in der Gewichtsklasse "E1" unter 500 kg für Elektroautos aufgestellt. Ihr "Electric Blue" getauftes futuristisches erreichte diese Höchstgeschwindigkeit auf einem Salzsee in Utah in den USA. Während der Rekordfahrt wurde zwischendurch sogar über 280 km/h erreicht.

The Electric Blue streamliner

Mittwoch, 28. September 2011

Hilfe für Elektroautos: bessere Lithium-Batterien mit Polymeren

Akkus sind der grösste Kostenfaktor für Elektroautos. Auch mit hohem Preis kann man zur Zeit nur eine kleine Reichweite erwerben. Im Elektroauto selbst nimmt der Akkublock viel Platz ein und hat ein enormes Gewicht von bis zu mehreren hundert Kilo. Neu Technologien sind die Voraussetzung für eine weite Verbreitung von Autos mit elektrischen Antrieb. Lithium-Ion Batterien beherrschen den Markt und an ihnen wird sehr viel gearbeitet.

Die Anode ist dabei ein entscheidender Faktor für die Leistungsfähigkeit einer Lithium-Ionen Batterie. Forscher aus Berkeley haben jetzt eine Methode entwickelt mit der sie acht mal so viel Lithium in einer Anode platzieren können wie bei heutige üblichen Akkus. Die neue Anode hat in einjährigen Tests bei vielem hundertmaligem Aufladen die Energiedichte stabil gehalten.

Das Geheimnis der Entdeckung ist ein massgeschneidertes Polymer das sowohl Elektrizität leitet und sich eng an das Lithium-speichernde Silikon anbinden. Während des Aufladens wächst das Volumen des Silikons auf ein dreifaches, was dem herkömmlichen Anodenmaterial Grafit grosse Probleme verursacht. Das neue Polymer kann diese Ausdehnung auffangen.

Die neuen Anoden werden aus herkömmlichen billigen Materialien hergestellt. Die Fertigungsverfahren sind mit den heutigen verträglich.

Mittwoch, 21. September 2011

Karlsruher Institut für Technologie (KIT) will Herstellungskosten für Elektroautos auf die Hälfte reduzieren

Die Herstellungskosten von Elektroautos machen 70% der Kosten aus im Gegensatz zu 30% für Rohstoffe. In dem übergreifenden Projekt "Competence E" des KIT will man jetzt ganzheitlich Lösungen entwickeln die gerade diese Kosten senken sollen. Unter dem Hut des Projektes werden Kompetenzen aus dem Bereich elektrischer Speicher und Antriebe vereint. Bei der Verbesserung der einzelnen Komponenten soll dabei immer die gesamte Fertigung im Auge behalten werden was zu einem optimierten Endergebnis führt.Das mit 200 Millionen € finanzierte Projekt soll 2018 abgeschlossen werden.

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