Mittwoch, 28. September 2011

Hilfe für Elektroautos: bessere Lithium-Batterien mit Polymeren

Akkus sind der grösste Kostenfaktor für Elektroautos. Auch mit hohem Preis kann man zur Zeit nur eine kleine Reichweite erwerben. Im Elektroauto selbst nimmt der Akkublock viel Platz ein und hat ein enormes Gewicht von bis zu mehreren hundert Kilo. Neu Technologien sind die Voraussetzung für eine weite Verbreitung von Autos mit elektrischen Antrieb. Lithium-Ion Batterien beherrschen den Markt und an ihnen wird sehr viel gearbeitet.

Die Anode ist dabei ein entscheidender Faktor für die Leistungsfähigkeit einer Lithium-Ionen Batterie. Forscher aus Berkeley haben jetzt eine Methode entwickelt mit der sie acht mal so viel Lithium in einer Anode platzieren können wie bei heutige üblichen Akkus. Die neue Anode hat in einjährigen Tests bei vielem hundertmaligem Aufladen die Energiedichte stabil gehalten.

Das Geheimnis der Entdeckung ist ein massgeschneidertes Polymer das sowohl Elektrizität leitet und sich eng an das Lithium-speichernde Silikon anbinden. Während des Aufladens wächst das Volumen des Silikons auf ein dreifaches, was dem herkömmlichen Anodenmaterial Grafit grosse Probleme verursacht. Das neue Polymer kann diese Ausdehnung auffangen.

Die neuen Anoden werden aus herkömmlichen billigen Materialien hergestellt. Die Fertigungsverfahren sind mit den heutigen verträglich.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen